Dienstag, 30. September 2008
Ratlos? Immer die gleichen Antworten?
padma, 14:51h
Oft habe ich gehört, dass Hilfe Suchende, sei es gesundheitlich, familiär, beruflich oder eben anders aufgezählt: körperlich, seelisch, geistig, viele Tipps bekommen, dann mit einem Schwall an teilweise widersprüchlichen Ratschlägen konfrontiert sind, die allesamt in der Umsetzung nicht gefruchtet haben.
"Unheilbar" sollte meines Erachtens zum Un-Wort erklärt werden. "Aussichtslos", "hoffnungslos" gehören in die selbe Kategorie. Andererseits ist es natürlich verständlich, wenn sich eine gewisse Skepsis breit macht, wenn der 17. Ratschlag auch noch nichts gebracht hat.
Auch habe ich es erlebt, dass viele die reinen Glücksbotschaften, die sie sich dauernd zur Heilung vorsagen sollen, schon nicht mehr hören können. Auch das ist verständlich: Wenn es sich um ein inneres Muster handelt, das tief verankert ist, dann muss es auf genau dieser Ebene, zB in Tiefenentspannung bearbeitet werden. Eine nicht zuordenbare Angst wird durch Glücksbotschaften voraussichtlich nicht viel besser werden. Dann hören die Geplagten auch noch: "Du musst dir die positiven Gedanken eben noch viel intensiver vorsagen." Zum Verzweifeln. Solche Ratschläge kommen aus dem Unvermögen, dass sich Alltagskleinigkeiten wohl wegdenken lassen, dass wir bei schwierigen Problemen aber an den Kern und in die Tiefe gehen müssen und das Problem an der Wurzel heilen müssen.
Stellen Sie sich das so vor: Das Problem ist viel älter als das Glücksmantra, viel erfahrener, viel festgefahrener - und: es hat einen wirklichen Grund, eine Ursache. Die Glücksbotschaft haben wir uns ausgedacht, sie wird ewig gegen das alte Muster anrennen. Letztlich geht dabei Energie verloren. Der Mensch braucht Energie, das dieses Problem kostet (durch schlechte Gefühle, Krankheit) und er muss die Energie aufbringen, das Gegen-Mantra vor sich herzusagen und positiv zu bleiben. Dazu kommt noch der Frust, wenn das wenig bis nicht hilft.
Wie gesagt, positive Mantras sind etwas sehr Schönes, aber sie ersetzen nicht das Befassen mit und das Heilen der Ursachen.
Diese und viele weitere Erfahrungen haben dazu geführt, dass ich einen Teil meiner Freizeit zur Verfügung stelle, um Ratsuchenden in diesem Blog Ideen zu spenden, die vielleicht hilfreich sein können.
Fragen Sie einfach alles, was immer sie bedrückt oder beeindruckt, wozu sie einmal eine andere Meinung haben wollten, ein Thema, an dem Sie schon lange kauen ohne Lösung usw.
Selbstverständlich kann ich nicht garantieren, dass ich alle Fragen beantworten kann - je nach Menge. Aber freilich sind alle, die hier teilnehmen möchten, gerne eingeladen, ihre Tipps und Ratschläge zu allen möglichen Lebensthemen beizutragen. Ich bin überzeugt, da kommt etwas Sinnvolles heraus.
Ihre
Padma
"Unheilbar" sollte meines Erachtens zum Un-Wort erklärt werden. "Aussichtslos", "hoffnungslos" gehören in die selbe Kategorie. Andererseits ist es natürlich verständlich, wenn sich eine gewisse Skepsis breit macht, wenn der 17. Ratschlag auch noch nichts gebracht hat.
Auch habe ich es erlebt, dass viele die reinen Glücksbotschaften, die sie sich dauernd zur Heilung vorsagen sollen, schon nicht mehr hören können. Auch das ist verständlich: Wenn es sich um ein inneres Muster handelt, das tief verankert ist, dann muss es auf genau dieser Ebene, zB in Tiefenentspannung bearbeitet werden. Eine nicht zuordenbare Angst wird durch Glücksbotschaften voraussichtlich nicht viel besser werden. Dann hören die Geplagten auch noch: "Du musst dir die positiven Gedanken eben noch viel intensiver vorsagen." Zum Verzweifeln. Solche Ratschläge kommen aus dem Unvermögen, dass sich Alltagskleinigkeiten wohl wegdenken lassen, dass wir bei schwierigen Problemen aber an den Kern und in die Tiefe gehen müssen und das Problem an der Wurzel heilen müssen.
Stellen Sie sich das so vor: Das Problem ist viel älter als das Glücksmantra, viel erfahrener, viel festgefahrener - und: es hat einen wirklichen Grund, eine Ursache. Die Glücksbotschaft haben wir uns ausgedacht, sie wird ewig gegen das alte Muster anrennen. Letztlich geht dabei Energie verloren. Der Mensch braucht Energie, das dieses Problem kostet (durch schlechte Gefühle, Krankheit) und er muss die Energie aufbringen, das Gegen-Mantra vor sich herzusagen und positiv zu bleiben. Dazu kommt noch der Frust, wenn das wenig bis nicht hilft.
Wie gesagt, positive Mantras sind etwas sehr Schönes, aber sie ersetzen nicht das Befassen mit und das Heilen der Ursachen.
Diese und viele weitere Erfahrungen haben dazu geführt, dass ich einen Teil meiner Freizeit zur Verfügung stelle, um Ratsuchenden in diesem Blog Ideen zu spenden, die vielleicht hilfreich sein können.
Fragen Sie einfach alles, was immer sie bedrückt oder beeindruckt, wozu sie einmal eine andere Meinung haben wollten, ein Thema, an dem Sie schon lange kauen ohne Lösung usw.
Selbstverständlich kann ich nicht garantieren, dass ich alle Fragen beantworten kann - je nach Menge. Aber freilich sind alle, die hier teilnehmen möchten, gerne eingeladen, ihre Tipps und Ratschläge zu allen möglichen Lebensthemen beizutragen. Ich bin überzeugt, da kommt etwas Sinnvolles heraus.
Ihre
Padma
... comment
yanu,
Dienstag, 30. September 2008, 15:48
Mein Problem besteht aus vielen Faktoren
...genau genommen aus wiederholten Blasenentzündungen, Streit mit der Mutter, neue Beziehung, ...
Geht so etwas auch als Frage?
Geht so etwas auch als Frage?
... link
... comment